Mit einem Besucherrekord in den beiden Museen in Ziesar endete am vergangenen Wochenende die 16. Lange Nacht der Museen. Das aufgestellte Programm für den Aktionstag „Feuer und Flamme für unsere Museen“ lockte viele Besucher, Familien mit Kindern auf die mittelalterliche Burganlage  nach Ziesar. Das Burgmuseum und das Heimatmuseum Ziesar öffneten ihre Türen, zeigten die Ausstellungen mit ihren Schätzen und hatten einige Extras vorbereitet.

Spiele, Führungen und Lampionumzug

Seit 15 Jahren haben beide Museen ihr Domizil in der Burganlage Ziesar. Das war auch Anlass für Museumsleiter Clemens Bergstedt und die Vorsitzenden des Kultur- und Heimatvereins Ziesar das Programm für den Nachmittag mit Mittelalterspielen, Führungen in der Burgkapelle, einem Lampionumzug  und einer Feuershow anzubieten.
Das Blasorchester Ziesar spielte zur Begrüßung des Aktionstages auf, der mit Unterstützung des Landkreises Potsdam-Mittelmark durchgeführt wird. 

Lob für Ehrenamtler

In seinem Grußwort lobte der Landtagsabgeordnete Udo Wernitz die ehrenamtliche Arbeit von den Vereinen,  die hier in Ziesar geleistet wird.  Die Bruderschaft der Askanier führte eine Waffenshow durch und zeigte auch, wie im Mittelalter damit  gekämpft wurde.
Der Gaukler Ferdinand Feuersprung alias Lennart Helm jonglierte mit allerlei Geräten und brachte vor allem die Kinder zum Schmunzeln. Am Abend begeisterte er das Publikum mit seiner Feuershow. Der Kultur- und Heimatverein lud mit der einsetzenden Dunkelheit zu einem Lampionumzug ein.

Burg Ziesar im schimmernden Licht

Angeführt mit der Musik von der Gruppe Tempora porta zog der Zug mit vielen leuchtenden Lampions entlang des beleuchteten Klostersteigs vorbei an der beleuchteten Stadtkirche, dem Rathaus über den Breiten Weg zurück zur Burg. Hier erwartete die Teilnehmer eine beleuchtete Burg. Das war ein  weiterer Höhepunkt des Tages.  Ein Staunen und ein Raunen, viel Begeisterung und Rufe wie  „Ah“ und „Oh“ waren aus der  Menge  zuhören, als die bunten Bilder auf der Burg wahrzunehmen waren.

Sanierungen seit 25 Jahren

Die Stadt Ziesar wird  seit 25 Jahren durch die Stadtsanierung durch viel Einsatz von Fördermitteln restauriert. Dazu gehörten auch die Burganlage, die Klosteranlage, Rathaus, sowie die  Straßen. Lichtkünstler Thomas Bartel aus Brandenburg setzte die genannten Objekte mit einer Lichtshow ins rechte Licht.
Möglich geworden war dieses Erlebnis durch die Unterstützung des treuhänderischen Sanierungsträger EWS.