„Aufgrund der Pandemie findet in diesem Jahr die öffentliche Gedenkveranstaltung, die wir als Christenmenschen zusammen mit der jüdischen Gemeinde und der Stadt Brandenburg an der Havel am 9.11. um 18.00 Uhr geplant hatten, nicht statt“, informiert Jens Meiburg, Brücken-Pfarrer der Ev. Kirchengemeinde St. Katharinen und  der St. Gotthardt- und Christuskirchengemeinde.

Andere Form des Pogrom-Gedenkens

Aber: „Zu einer anderen Form des Pogrom-Gedenkens möchten wir Sie einladen: Ich bitte Sie, am Abend des 9. Novembers 2020 eine Kerze anzuzünden – mit einem Gebet oder einem Gedanken an die vielen Menschen, die verfolgt, geschunden und ermordet wurden. Stellen Sie diese Kerze dann in ein Fenster als ein sichtbares Zeichen gegen Hass und Gewalt. Wenn Sie an diesem Abend ein solches Licht erblicken, dann möge es Sie dazu ermutigen, dem hasserfüllten Denken und Reden in unserer Zeit zu widerstehen, denn Sie sind darin nicht allein.“
Einen Videoclip dazu gibt es am 9. November auf der Internetseite www.ekmb.de.