Der neueste Online-Studiengang der Technischen Hochschule Brandenburg (THB) „IT-Sicherheit“ ist mit 45 Studierenden in sein erstes Fachsemester gestartet. Ursprünglich geplant war der Studiengang von den Verantwortlichen für 12 Personen, nun sind fast vier Mal so viele Studierende dabei.

Keine Reaktion auf Corona

„Das zeigt, dass unser langjähriges Konzept des Online-Studiums den Nerv der Zeit trifft“, stellt der Präsident der Hochschule Prof. Dr. Andreas Wilms fest.
Der verantwortliche Studienfachberater Prof. Dr. Ulrich Baum ergänzt: „Das Konzept dieses Bachelor-Studiengangs ist keine Reaktion auf die Pandemie. Wir haben ihn lange vorher geplant und er wurde dieses Jahr vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur zugelassen.“

Studierende aus ganz Deutschland

Die Studienanfängerinnen und -anfänger kommen aus ganz Deutschland. Während ihres dreijährigen Studiums erlernen sie zunächst das „Handwerkszeug“ der Informatik und befassen sich dann mit Sicherheitsrisiken für vernetzte IT-Systeme.
Dazu gehören Hackerangriffe, Datenlecks oder Hardwarefehler. „Unternehmen, aber auch ganze Städte oder gar Staaten könnten heute durch gezielte Angriffe auf kritische Informations-Infrastrukturen weitgehend lahmgelegt werden. Unsere Studierenden lernen, wie sie diesem Risiko begegnen“, so Prof. Baum.

Online-Studiengänge seit 20 Jahren

Das Thema IT-Sicherheit ist schon länger Bestandteil der Lehre in den Präsenzstudiengängen der THB. Neu ist hingegen die Verbindung mit der Online-Lehre ist für diesen Bereich. Sie hatte sich schon zuvor für die Bachelor- und Master-Studiengänge Medieninformatik bewährt. Realisiert wird das Online-Studium mit dem Hochschulverbund Virtuelle Fachhochschule.
Dabei finden aktuell Pandemie-bedingt nahezu alle Lehrveranstaltungen der THB online statt. „Regulär bietet die Technische Hochschule Brandenburg seit fast 20 Jahren Online-Studiengänge an.

Viele Gründe für Online-Studium

Die Möglichkeiten des Selbststudiums, verknüpft mit Webkonferenzen in den Abendstunden, werden vor allem von Berufstätigen genutzt“, erklärt der Präsident. Die expliziten Online-Angebote sind auch bei Menschen beliebt, für die ein normales Präsenzstudium nicht in Frage kommt, zum Beispiel aus familiären oder gesundheitlichen Gründen.