Die neue Trinkwasserleitung wurde über eine Länge von rund 460 Metern zusammengeschweißt, die Druckprüfung erfolgreich abgeschlossen und schließlich die Keimfreiheit bescheinigt.
Die sogenannte Pilotbohrung, der erste Arbeitsschritt im Horizontalbohrverfahren, ist vollzogen. Die Arbeiten bis zum Einzug des Dükers werden voraussichtlich vier Wochen in Anspruch nehmen. Anschließend folgen weitere Maßnahmen, wie das Einbinden der Leitung an die Bestandsleitung.

Anwohner werden um Verständnis gebeten

„Vor allem die zur Bohrtechnik eingesetzten Maschinen verursachen Lärm, der sich leider nicht verhindern lässt. Da die anspruchsvolle Bohrtechnologie eine tageweise Unterbrechung der Arbeiten nicht zulässt, müssen diese auch über die Wochenenden fortgeführt werden. Die BRAWAG bittet die Anwohner um Verständnis“, so Unternehmenssprecherin Heike Beckmann.

Neubau ersetzt Stück der Hauptversorgungsleitung

Die Erneuerung des Planedükers hatte sich zuletzt im Januar verschoben, da sich Risse in der Schutzummantelung gezeigt hatten. Eine Materialreklamation beim Rohrhersteller führte zum Austausch des bereits verschweißten Rohrstranges.
Die neue Leitung wird einen etwa 500 Meter langen Abschnitt der Hauptversorgungsleitung DN 800 Stahl aus dem Jahre 1967 ersetzen, die vom Wasserwerk Mahlenzien bis zum Hochbehälter Marienberg verläuft. Erneuert wird der Bereich zwischen Schmöllner Weg und Havelfähre. Die neue PE-Leitung unterquert somit die Plane und wird wie die Stahlleitung unter dem Flussbett hindurchgeführt.