Eine Zeugin rief in der Nacht zum Dienstag den Rettungsdienst, nachdem sie am Salzhofufer in Brandenburg auf eine verletzte männliche Person getroffen war. Die hinzugerufenen Polizisten befragten den Mann. Der 35-Jährige gab gegenüber den Beamten an, dass er geangelt habe und anschließend auf der Jahrtausendbrücke zu Fuß nachhause unterwegs war, als er von drei männlichen Personen überfallen worden sei. Zuvor hätten sie ihn nach seiner Zigarette gefragt. Nachdem er dieser Bitte nachgekommen sei, hätte einer der Männer ihn aufgefordert, seine Angelausrüstung herauszugeben.

Mit Messer bedroht

Als der Mann dies abgelehnt habe, sei er von dem Mann mit einem Messer bedroht worden. Da er sich dies nicht gefallen lassen wollte, habe er den Mann geschlagen. In der daraus entstandenen Rangelei sei er schließlich selbst verletzt worden. Die Männer hätten dann die Flucht in Richtung Hauptstraße ergriffen. Eine umgehend eingeleitete Suche nach möglichen Tatverdächtigen verlief ohne Ergebnis.
Ein freiwilliger Atemalkoholtest bei dem Mann ergab einen Wert von 1,95 Promille. Er wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Es wurde eine Strafanzeige wegen versuchten, schweren Raubes in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Die Kriminalpolizei ermittelt.