Polizisten des Brandenburger Polizeirevier wurden in der Nacht zum Dienstag, 6. Juli, zum Nicolaiplatz in die Brandenburger Altstadt gerufen. Dort waren offenbar verbale Streitigkeiten eskaliert. Ein 38-jähriger Brandenburger war zuvor an zwei Jugendlichen vorbeigelaufen, die dort Alkohol konsumierten. Plötzlich soll der 38-Jährige auf sie zugegangen sein und einen der beiden, einen 17-Jährigen Havelstädter, wohl aus dem Nichts heraus massiv und hetzend beleidigt haben. Zusätzlich soll er dann versucht haben, den 17-Jährigen zu schlagen. Dieser konnte dem jedoch ausweichen und verteidige sich mit eigenen Faustschlägen gegen den Angreifer. Dieser verließ daraufhin den Nicolaiplatz in Richtung der Magdeburger Straße.

Das nächste Opfer – ein Streifenwagen

Dort traf er dann auf einen Streifenwagen, den er sofort attackierte und ihn erst mit einer Plastikflasche und anschließend mit einem Feuerzeug bewarf. Als die Beamten stoppten und den Mann ansprachen, legte dieser sich sofort auf den Boden und fing an, nun auch die Beamten massiv zu beleidigen. Er wurde ins Gewahrsam der Polizeiinspektion Brandenburg gebracht, wobei der Mann Widerstand leistete und einen Polizeibeamten leicht an der Hand verletzt. Er blieb jedoch weiter dienstfähig.
Der beschuldigte Brandenburger wies keinen Alkoholkonsum auf, stand aber augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Volksverhetzung.