Wer ist der/die beste Vorleser/in der Havelstadt? Dieser Frage ging der Regionalentscheid der 62. Runde des Vorlesewettbewerbs des deutschen Buchhandels nach – zum 29. Mal in der Fouqué-Bibliothek und zum ersten Mal digital. Heißt: Die acht SchulsiegerInnen der Stadt hatten ihren Vorlesebeitrag aufgezeichnet und über das Video-Portal des Wettbewerbs hochgeladen.

Lesung auf Leinwand

Beim Regionalentscheid am 24. Februar lauschte nun die fünfköpfige Jury – Dorina Neie (Wichern-Buchhandlung), Schauspieler Harald Arnold, Fouqué-Bibliothek-Direktorin Cornelia Stabrodt und Fördervereins-Vorsitzende Elke Kroll sowie Vorjahressiegerin Charlotte Albert – vor einer großen Leinwand gespannt den Lesungen, sparte nicht mit Applaus und verkündete alsbald: Karen Anders ist die beste Vorleserin der Havelstadt. Die Schülerin der Evangelischen Grundschule Brandenburg konnte mit ihrem Vortrag aus Rick Riodans „Percy Jackson“ alle Juroren begeistern und die meisten Punkte einfahren. Als Dankeschön gab es die Siegerurkunde, die Teilnehmerurkunde, das Buchgeschenk als Teilnehmerin, plus ein Buch für sie als Gewinnerin. Zudem darf Karen als Sieger des Stadtentscheids demnächst beim Bezirksentscheid antreten.

Weiteres entscheidet sich

Im weiteren Erfolgsfall kann es über Länderebene bis zum Bundesfinale gehen, das voraussichtlich im Juni 2021 in Berlin stattfindet.
An den Vorlese-Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich in diesem Jahr bundesweit mehr als 4.300 SchulsiegerInnen. Insgesamt waren rund 350.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen am Start.

Begeisterung für Bücher wecken

Der Vorlesewettbewerb wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Ziele des Wettbewerbs sind, die Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit zu tragen, Freude am Lesen zu wecken sowie die Lesekompetenz von Kindern zu stärken.