Nach der Erfolgsinszenierung „Judas“ von Lot Vekemans in der vergangenen Spielzeit spannt das Brandenburger Theater mit einer Rockoper den dramaturgischen Bogen: Auch in „Jesus Christ Superstar“ wird – aus der Sicht des Verräters Judas – die Geschichte von Jesus, seinem letzten Weg und seiner Liebe zu Maria Magdalena erzählt.
Der damals noch unbekannte Andrew Lloyd Webber und sein Librettist Tim Rice verdichteten die Ereignisse um die letzten sieben Tage Christi zu einem intensiven, hoch emotionalen und dabei zutiefst menschlichen Musikdrama. Die Uraufführung 1971 in New York war von Protesten wegen Gotteslästerung begleitet, entwickelte sich aber rasch zum weltweiten Erfolg.

Die Rockoper in einer Bilderwelt als Parabel des Menschseins

Und heute – fast auf den Tag genau 50 Jahre später – bekommt die legendäre Geschichte neue Facetten. Und zwar im Brandenburger Theater. Der musikalische Leiter Stephan Kanyar hat eine musikalische Fassung für die Brandenburger Symphoniker erstellt, die in dieser Form nirgends zu hören ist.

Brandenburg an der Havel

Und Frank Martin Widmaier als Künstlerischer Leiter des BT hat ein Konzept für diese Produktion erdacht, die diese Rockoper in einer Bilderwelt als Parabel des Menschseins erzählt, und eine Starbesetzung für Brandenburg zusammengestellt – mit Chris Murray (Jesus), Alexander di Capri (Judas), Julia Berger (Maria Magdalena), Felix Freund (Peter), Heiko Stang (Pontius Pilatus)…
Es spielen die Brandenburger Symphoniker.
Das 90-minütige Werk feiert am Freitag, 15. Oktober, um 19:30 Uhr im Großen Haus Premiere und ist außerdem zu erleben am 16. Oktober um 19.30 Uhr, am 17. Oktober um 16.00 Uhr sowie am 29./30. Oktober und 12./13. November abermals um 19:30 Uhr. Eintrittspreise: 1. Kategorie – 32 / erm. 26 Euro, 2. Kategorie - 27 / erm. 21 Euro. Kartentelefon: 03381-511-111.