„Tag 1 der Sperrung der Spittastraße liegt hinter den leidgeplagten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern von Brandenburg an der Havel. Die Erkenntnis dieses ersten Tages: Ein Verkehrschaos mit Ansage“, Resümiert Karsten Hinz vom SPD-Ortsverein Mitte.
Und Werner Jumpertz, SPD-Stadtverordneter für den Görden und Hohenstücken, meint vorausblickend: „Vor dem Hintergrund, dass es sich dieses Mal nur um eine Sperrung von wenigen Tage handelt, blickt man sorgenvoll auf die Zeit im Frühsommer, wenn durch den Abriss der Brücke am Altstadt Bahnhof noch viel größere Verkehrseinschränkungen drohen. Die Stadtverwaltung und der Landesbetrieb Straßenwesen müssen in Sachen Baustellen- und Verkehrsmanagement nacharbeiten. Der heutige Zustand ist unzumutbar.“

Dieser Zustand ist unzumutbar

Hunderte Brandenburgerinnen und Brandenburger konnten sich zu Wochenbeginn davon überzeugen, dass die Kombination von drei verschiedenen Baustellen mit unabgestimmten Ampelschaltungen viel Wartezeit bedeutet. „Auch wer in den Bussen der VBBr saß, konnte sich trotz des Einsatzes des Personals vom Fahrplan verabschieden und schon einmal Termine umplanen“, wissen die Sozialdemokraten zu berichten und weiter: „Dass beispielsweise die Klingenbergstraße und die Ampelschaltung am Zentrumsring nicht umgestellt wurde, hat viele genervt.

Offizielle Umleitungsstrecken?

Dabei ist das Argument der Stadtverwaltung, dass es sich nicht um die offizielle Umleitungsstrecke handeln würde und eine Schule direkt an der Strecke liegen würde, nachvollziehbar. Doch auch die Gördenallee wird täglich von vielen Kindern gequert, die zu Ihren Schulen möchten. Dass dann noch die Baustellen auf dem Zentrumsring und der August-Bebel-Straße viele Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer davon abgehalten hat, die offizielle Umleitungsstrecke zu nutzen, machte das Verkehrschaos perfekt.“

Brandenburg an der Havel

Stau-Perspektive nicht hinnehmbar

Karsten Hinz ergänzt: „Es ist ein gutes Zeichen, dass der Straßenbau in der neuen Spittastraße zügig voranzugehen scheint. Aber die Perspektive, dass in den nächsten zwei Wochen im morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr die Hauptverkehrsstraßen in Brandenburg an der Havel zu Parkplätzen werden, ist nicht hinnehmbar. Die Stadtverwaltung ist aufgefordert, noch einmal die Verkehrsführung über die Klingenbergstraße zu prüfen und auch, ob die Anpassung von Ampelschaltungen für zwei Wochen eine Verbesserung bedeuten kann.

Ampelschaltung und Ausschilderung anpassen

Auch die Ausschilderung der Umleitung von Plaue kommend ist für viele auswärtige Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu spät und unklar. So verirren Sie sich in die Magdeburger Landstraße und versuchen von dort aus auf den Zentrumsring zu kommen. Das Ergebnis durften wir am 08.03.2021 bestaunen.“