„Der Beharrlichkeit des Rollklub e.V. und seiner beiden Vorsitzenden, Patrick Ehrenbrecht und Robert Weißbach sowie des früheren Vorsitzenden Christian Heise, ist es zu verdanken, dass heute die sanierte und erweiterte Skateanlage wieder eröffnet werden kann. Dieses jahrelange Engagement verdient großen Respekt“, ließ Oberbürgermeister Steffen Scheller Montag am vertrauten und dennoch neuen Skater-Eldorado zwischen Rathenower Landstraße und Willibald-Alexis-Straße wissen. Seit vielen Jahren wurde nach einem geeigneten Standort gesucht, um für die Skater-, aber auch die BMX-Szene attraktive Rahmenbedingungen für die Ausübung ihres Sports zu finden.

Saniert und erweitert

Letztlich entschied man sich für die Sanierung und Erweiterung der bestehenden Anlage und hat dafür stattliche 320.000 Euro in die Hand genommen. „Davon haben wir für die Erweiterung Fördermittel aus der Städtebauförderung in Höhe von circa 240.000 Euro einsetzen können“, informiert Scheller.
Von Anfang an habe es eine ganz intensive Beteiligung der zukünftigen Nutzer gegeben: „Vor dem Baustart fand im Februar 2020 im Bürgerhaus eine Präsentation der Entwürfe statt.

Von Corona ausgebremst

Baustart war dann im Sommer 2020, Corona hat uns in der Umsetzung etwas ausgebremst, so dass der ehrgeizige Zeitplan, zum Jahresende die Baumaßnahme abschließen zu können, nicht gehalten werden konnte.“ Dass die Freigabe kurz vor dem Kindertag 2021 erfolgt ist, passt auch. Zum Schluss hatten die Nutzer nochmal selbst Hand mit angelegt – die Jugendlichen gaben in Eigenregie den Geräten einen neuen Anstrich.

Jugendliche halfen mit

„Wir haben hier nur die Farbe zur Verfügung gestellt“, so Scheller, der beteuert, „auch künftig werden die Nutzer gemeinsam mit der Stadt Verantwortung für die Pflege und den Betrieb der Anlage übernehmen. Eine starke Leistung, die auch die Nachhaltigkeit des Engagements beweist.“