Krabbelgruppe, Kindertreff, Ferienprogramme, Gottesdienste, Bibel-Entdecker-Abende, Handarbeitsgruppe, Sonntagstreff und mehr: Die Angebote des Sankt Bernhard Begegnungszentrums in der Walzwerksiedlung erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Das braucht entsprechenden Raum. Gemeinsam mit vielen Ehrengästen, darunter Altbischof Professor Wolfgang Huber und Oberbürgermeister Steffen Scheller, wurde deshalb am Sonnabend der symbolische Spatenstich für ein neues Begegnungszentrum vollzogen.

Barrierefreier Um- und Neubau

Der marode Zwischenbau, der die Kirche und den bestehenden Gemeindesaal verbindet, wird seit dieser Woche abgerissen. Dort soll in den kommenden Wochen und Monaten ein heller, geräumiger und lichtdurchfluteter Ort mit Foyer für Familien und alle Generationen entstehen, der es ermöglicht, gemeinsam schöne Dinge zu erleben. In diesem Zusammenhang wird auch der bisher zugige und  unbeheizte Gemeindesaal barrierefrei umgebaut. Um die Barrierefreiheit realisieren zu können, wird der Saal um 47 Zentimeter angehoben, das künftige Dach wird 50 Zentimeter höher sein als bisher.

Finanzierung noch nicht gesichert

Allein für diesen ersten Bauabschnitt, mit der Renovierung der Kirche rechnet Pastor Hans-Martin Richter erst viel später, investiert der Sankt Bernhard Gemeinschaftskirche e.V. fast eine Million Euro. „Derzeit fehlen noch rund 600.000 Euro“, so Hans-Martin Richter. Deshalb hoffen er und seine Frau Beate, die mit dem Kauf der Kirche dem Projekt Leben eingehaucht haben, weiterhin auf Spenden oder zinslose Kredite, um den Um- und Neubau finanzieren zu können.