Die katholische Pfarrgemeinde Heilige Dreifaltigkeit ist auf einem guten Weg, eines ihrer ambitioniertesten Projekte zu stemmen. Abgesehen von der Rettung der in den letzten Kriegstagen 1945 beinah vernichteten Kirche. Mit der Inneneinrichtung ging damals auch die Orgel verloren, für die seit 1968 eine kleine Universalorgel treue Dienste leistet. „Dieses Instrument war, der Entstehungszeit geschuldet, allerdings nicht für unseren Kirchenraum konzipiert und die Qualität der verwendeten Materialien begrenzt. Das Ende der Lebensdauer zeichnet sich ab“, ist auf www.orgel-dreifaltigkeit.de zu lesen.

Eine Reparatur ist nicht wirtschaftlich

Weil eine Reparatur nicht wirtschaftlich wäre und „die klanglichen Unzulänglichkeiten nicht beheben“ würde, hat sich die Gemeinde für den Neubau einer Orgel entschieden, rührt dafür emsig die Werbetrommel, Fördertöpfe und Spendenbeutel. Benefizkonzerte, Adventsmärkte, Kuchenbasare und spendable Gemeindemitglieder haben schon manches vollbracht – und vor allem den Kauf einer 100 Jahre alten „Hunter-Orgel“ in England ermöglicht. Historisches Pfeifenmaterial, 13 der 15 Register und neue Technik sollen ein modernes Instrument ergeben. Fördermittel helfen: das Land unterstützt die Ausführungsplanung mit 25.000 Euro, 10.000 Euro kommen aus Lottomitteln, 15.000 Euro aus dem Kulturministerium.

Pfeifenpatenschaften sind ab 50 Euro möglich

Auch dank Pfeifenpatenschaften, die ab 50 Euro möglich sind, summiert sich das Haben auf rund 100.000 Euro, jedoch werden insgesamt 230.000 Euro gebraucht.
„Trotz aller Widrigkeiten der vergangenen Monate konnte der Kirchenvorstand die Beauftragung der Orgelplanung auf den Weg bringen und wir sind nun sehr gespannt auf die Phase der Werkplanung“, berichtet Uta Zerjeski, „und wir haben noch mehr gute Neuigkeiten: Dank der Unterstützung des Brandenburger Künstlers Jan Beumelburg können wir für 2021 einen Wandkalender mit Brandenburger Stadtansichten anbieten. Der Erlös aus dem Kalenderverkauf kommt dem Orgelprojekt zugute“ und ist umso größer, da Jan Beumelburg gratis mitwirkt. So gehen vom Kalenderpreis – 15 Euro – nur die Druckkosten ab.

Wo der „Stadt & Kirche“-Kalender zu haben ist

Der „Stadt & Kirche“-Kalender im A3-Format ist in der Wichernbuchhandlung, Ritterstraße 69, und zu den Öffnungszeiten im Pfarrbüro, Neustädtischen Heidestraße 25, erhältlich – sowie nach den Adventsgottesdiensten (Samstag um 19 Uhr in St. Nikolai, sonntags 11:30 Uhr und 19 Uhr Hl. Dreifaltigkeit) am vorweihnachtlichen Verkaufsstand. Uta Zerjeski: „Gern verschicken wir auch Päckchen, auf Wunsch auch in Geschenkpapier, oder nehmen Bestellungen entgegen. Besuchen Sie uns einfach auf www.orgel-dreifaltigkeit.de.“