„Läuft alles nach Plan, kann im kommenden Jahr mit dem Bau der Ortsumgehung Schmerzke begonnen werden“, lässt das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg wissen. Pressesprecherin Katharina Burkardt weiter: „Der Bund hat die Finanzierung des Projekts sichergestellt. Der Planfeststellungsbeschluss liegt seit Juli dieses Jahres vor.“
Verkehrsminister Guido Beermann: „Ich freue mich, dass wir jetzt vom Bund die Zustimmung zum Bau der Ortsumgehung Schmerzke haben. Der Landesbetrieb Straßenwesen erarbeitet derzeit die Ausführungsplanung und bereitet die Vergabeunterlagen vor. Voraussichtlich kann noch im Jahr 2021 mit den Bauarbeiten begonnen werden.“

13,5 Millionen Euro werden investiert

Die Baustrecke reicht von der Einmündung der Straße Am Piperfenn im Gewerbegebiet Schmerzke in die Bundestraße B 102 bis zum Knotenpunkt B 1/B 102. Der Bund stellt etwa 12,5 Millionen Euro, das Land Brandenburg 990.000 Euro für das Vorhaben bereit. Im Frühjahr könnte mit der Baufeldfreimachung begonnen werden, Baubeginn wäre dann im zweiten Halbjahr. Zu rechnen ist mit einer Bauzeit von zwei Jahren.

Wenige Wochen Sperrzeit

Burkardt weiß: „Während der Bauarbeiten ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen, insbesondere beim Umbau des Knotenpunktes der B 1 mit der B 102. Die Erreichbarkeit von Wust wird sichergestellt. Nur für die Zeit der Asphaltierung der Fahrbahn muss in Fahrtrichtung Brandenburg an der Havel eine Umleitungsstrecke genutzt werden. Ursprünglich waren dafür drei Monate eingeplant, durch eine Umplanung kann die Sperrzeit auf wenige Wochen reduziert werden.“