Die Prüfungszeit ist geschafft und der Präsident der Technischen Hochschule Brandenburg Prof. Dr. Andreas Wilms zieht eine positive Bilanz: „Es war ein herausforderndes Semester, doch wir haben es gut bewältigt und können stolz auf uns sein.“ Dabei bezieht er sich insbesondere auf den Regel-Prüfungszeitraum seit dem 25. Januar, der Studierende wie auch Hochschulmitarbeitende stark forderte.

Auch AStA zieht positive Bilanz

 „Die Technische Hochschule Brandenburg hat einen hervorragenden Job gemacht“, findet auch Willy Seemann als Vorsitzender der Studierendenvertretung AStA. „Wir Studierende sind sehr dankbar, dass wir trotz der Pandemie die Möglichkeit haben, unser Studium fortzusetzen und auch Prüfungen abzulegen. Das ist nicht selbstverständlich“, weiß er die Anstrengungen seitens der Hochschule zu schätzen.

Anstrengungen haben sich gelohnt

Aufgrund der Pandemie mussten die Prüfungen im Wintersemester 2020/21 überwiegend online organisiert werden. Nur wenige Prüfungen wurden ausschließlich vor Ort durchgeführt. Der Fachbereich Informatik und Medien engagierte sich besonders stark, um die technischen Voraussetzungen für Fernprüfungen zu schaffen. „Ich bin sehr froh und erleichtert, dass sich unsere Anstrengungen gelohnt haben und danke allen Beteiligten von Herzen“, sagt der Vizepräsident für Lehre und Internationales Prof. Dr. Rolf Socher. Sein Team hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen an der THB innerhalb kürzester Zeit nach den Vorgaben des Landes Brandenburg angepasst wurden. Dies machte die Fernprüfungen überhaupt erst möglich.

Großer technischer Aufwand

 Mehrere Testläufe wurden absolviert, Prüfende wie Studierende erfuhren intensive Beratung zu den Abläufen während einer Prüfung und eine Hotline des Studentischen Service Centers bot erste Hilfe bei auftretenden technischen Problemen. Kurzfristig mussten die Verantwortlichen auch die aktuelle Eindämmungsverordnung bezüglich der Prüfungssituation vor Ort einplanen. Unter anderem änderte sich die Zahl der Personen, die sich in einem Raum aufhalten dürfen, und wie viele Quadratmeter je Person zur Verfügung stehen müssen. Unter großem organisatorischen Aufwand musste für jede Fernprüfung parallel eine Alternative in Präsenz angeboten werden. Die Studierenden konnten dann frei wählen.

Hoffnung auf Besserung zum Sommersemester

„Das waren zahlreiche Hürden, doch wir haben sie genommen“, freut sich der Präsident Andreas Wilms. „Mit dem Ende der Prüfungen gehen Lehrende wie Studierende nun erst mal in eine wohlverdiente Pause“, ergänzt er im Hinblick auf die vorlesungsfreie Zeit, die bis Mitte März andauert. Große Hoffnung besteht darauf, dass sich die Pandemielage im Frühjahr positiv entwickelt und im Sommersemester 2021 wieder mehr Lehrveranstaltungen in Präsenz stattfinden können.