Ein Zeuge informierte am Donnerstagnachmittag Rettungsdienst und Polizei über einen Verkehrsunfall in Päwesin. Ein Fahrzeug sollte dort in einen Wassergraben gefahren sein. Sowohl Beamte des Brandenburger Polizeireviers, als auch eine sich in der Nähe befindliche Streifenwagenbesatzung der Wasserschutzpolizei fuhren umgehend zum Unfallort. An einer Weggabelung in der Bahnhofstraße stellten die Beamten dann einen alten Citroen fest, der mit dem Heck in einem Wassergraben gerutscht war.

Alkoholisierter Fahrzeugführer

Unweit von der Unfallstelle trafen sie dann auch die beiden Fahrzeuginsassen an. Beide waren offensichtlich unverletzt jedoch schienen sie unter Einwirkung alkoholischer Getränke zu stehen. Der Atemalkoholtest beim Fahrzeugführer ergab einen Wert von 0,98 Promille. Dieser gab an, dass er an der Weggabelung wenden wollte und dabei rückwärts in den Wassergraben gefahren sei. Dadurch wurden sowohl der Pkw, als auch die Befestigungswand des Wassergrabens beschädigt.

Ermittlungen wegen mehrerer Verkehrsstraftaten

Der 68-jährige Fahrzeugführer war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Auch war sein Fahrzeug nicht zugelassen. Am Fahrzeug waren Kurzzeitkennzeichen angebracht, die jedoch seit dem Jahr 2020 keine Gültigkeit mehr hatten. Die Beamten sicherten Spuren und stellten die Fahrzeugschlüssel und die missbräuchlich genutzten Kennzeichentafeln sicher. Weiter leiteten sie Ermittlungen wegen mehrerer Verkehrsstraftaten ein. Es wurde eine Blutprobe angeordnet, nach deren Sicherung der Fahrzeugführer wieder entlassen wurde. Um die Bergung des Citroen wollte sich der Mann selbständig kümmern. Über die Höhe des Sachschadens lagen bislang keine Informationen vor.