„Wir sind keine Uhrmacher. Bei einem Vorhaben dieser Dimension, kann es zu leichten Abweichungen kommen“, besänftigt Frank Schmidt, Regionalbereichsleiter im Landesbetrieb Straßenwesen. Zur Stadtverordnetenversammlung am Mittwoch hatte Oberbürgermeister Steffen Scheller vorgewarnt, „dass der Abriss der Querträger an der Brücke am Altstadt-Bahnhof nicht vollständig bis zum 30. Mai erfolgen wird. Das hat zur Folge, dass der Verkehr in der Süd-Nord-Richtung noch etwas länger, voraussichtlich zwei bis drei Tage, über die ausgewiesene Umleitung geführt werden muss.“

Verkehr Richtung Hauptbahnhof soll rollen

In Richtung Hauptbahnhof solle die Straße planmäßig am 31. Mai freigegeben werden. Davon geht auch Frank Schmidt aus. Grund der Verzögerung ist die Altstadt-Seite der Brücke, die laut Schmidt bei der Sprengung nicht so vom Widerlager gerutscht sei, wie erhofft.
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Zwar ist am gegenüberliegenden Widerlager eine ähnlich steile Rampe entstanden – allerdings liegt die viel weiter entfernt von der Bundesstraße und Bahntrasse, was das Zertrümmern und Abtransportieren vereinfacht.

Straßenverkehrsbehörde informiert am 28. Mai

Am 28. Mai kam die Bestätigung der Verzögerung von der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Brandenburg: „Beim Abbruch der Brücke am Altstädtischen Bahnhof ist es zu Verzögerungen gekommen. Dadurch kann am Montag den 31.05.2021 zunächst nur die Richtungsfahrbahn aus Richtung Rathenow/Hohenstücken in Richtung Potsdam/Hauptbahnhof freigegeben werden. Außerdem können Fußgänger und Radfahrer die Baustelle auf der östlichen Seite der B102 wieder passieren.

Ost-Fahrbahn bleibt gesperrt

Für die Richtungsfahrbahn aus Richtung Potsdam/Hauptbahnhof bleibt weiterhin die Umleitung über die Magdeburger Straße/Fouquéstraße/Karl-Marx-Straße bestehen. Es wird um Beachtung gebeten.“ Vor allem wird kein zweiter konkreter Termin benannt…