Mit der Bieter-Zusammenstellung hatte sich jüngst in  nichtöffentlicher gemeinsamer Sitzung der Denkmal- und Sanierungsbeirat sowie der Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr befassen können und sah sich mit neun Ideen konfrontiert – aufbereitet als 63-seitiges Arbeitspapier. Dem ist zu entnehmen, dass zwei Bieter nur die hinteren Baufelder 3+4 haben wollen, einer sich für 1+2 (an der Packhofstraße) entscheiden möchte und sechs es mit allen vier Baufeldern aufnehmen würden – drei allerdings nur in Gänze. Als Entscheidungskriterien waren städtebauliche Aspekte, Nutzungskonzepte, Klimaschutz/Nachhaltigkeit sowie Referenzen samt Finanzierungsnachweis untergliedert, wofür bis zu 700 Punkte zu "verdienen" waren. Die anonymisierten Bieter sehen zwischen vier und sechs Etagen vor, orientieren sich an den Bauhöhen der Bestandsgebäude. Gearbeitet wurde mit Abstufungen, viel Glas und Balkonen, mit und ohne Gauben, stets mit Grün und Parkplätzen, jedoch vermehrt mit Fahrradstellflächen und in manchen Fällen sogar mit Bike- und auch Carsharing. Bieter 1 würde sich auf den beiden hinteren Bauplätzen mit 16 Wohnungen begnügen, Bieter 2  als ein Favorit auf dem gesamten Areal 72 Wohnungen schaffen und eine Senioren-WG integrieren.  Mit 100 Wohnungen die meisten sieht Bieter 3 vor; die architektonisch ausgefallenste Lösung bietet Bieter 7 mit einer Art Stahlseilkorsett um den Block auf Baufeld IV.
Befassen werden sich mit allen Ideen inzwischen die Fraktionen, deren Vorsitzende jeweils die Bieterzusammenstellungen erhalten haben; der Verwaltungsvorschlag für die Entscheidung in der SVV sollte nicht lange auf sich warten lassen. Der/die Gewinner haben ihr/e Vorhaben bis Ende 2024 umzusetzen.