Gleichzeitig sprachen sich die Abgeordneten dafür aus, die Immobilien zu sanieren. Dazu sollen Fördermittel akquiriert werden. Vor wenigen Wochen hat bekanntlich eine neue EU-Förderperiode begonnen. Diese will das Choriner Parlament nutzen. Mit dem Votum haben die Abgeordneten zugleich die Debatten vor Ort, die von großer Unsicherheit und von Irritationen geprägt waren, beendet.
"Das ist das richtige Signal, das von der Gemeindevertretung ausgesendet wird", kommentierte denn auch Hartmut Lindner aus Senftenhütte den Beschluss, mit dem sich die Choriner zu ihren Bürgerhäusern bekennen. "Ich hoffe, dass es bei den Bürgern und Vereinen ankommt und diese die Bemühungen um den Erhalt der Häuser wirklich engagiert vorantrieben und zum Erfolg führen."
Die Kommune bleibt zwar Eigentümern. Die Bewirtschaftung und die Verwaltung sollen jedoch künftig über einen noch zu gründenden Verein organisiert werden. So sieht es der Beschluss, mit dem die Abgeordneten einer Empfehlung des Entwicklungsausschusses folgten, vor. Nun also sind die Serwester und die Senftenhütter am Zuge. In ersten Gesprächen hatten sich Akteure auf einen gemeinsamen Verein verständigt, der ortsübergreifend tätig wird. Für die Bewirtschaftung soll dieser einen Zuschuss von der Gemeinde erhalten.