Die Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen breitet sich weiter in nördlicher Richtung aus und rückt immer näher an den Landkreis Barnim heran. Auf polnischer Seite wurden positive Fälle in nur 20 Kilometern Entfernung von der südlichen Kreisgrenze festgestellt. In diesem Zusammenhang teilt das Veterinäramt des Landkreises Barnim mit, dass sich die Versorgungssituation mit Laborverbrauchsmaterialien im Landeslabor Berlin-Brandenburg stabilisiert hat. Daher werden die Einschränkungen bei der Untersuchung von erlegtem Schwarzwild ab März aufgehoben.

Blutprobe zeitweise ausgesetzt

Seit dem 14. Dezember waren aufgrund von Lieferengpässen bei den Laborverbrauchsmaterialien die verpflichtenden Untersuchungen des erlegten Schwarzwildes gemäß Tierseuchenallgemeinverfügung vom 5. Oktober im Landkreis ausgesetzt worden. Ab dem 1. März gilt wieder die Anordnung an alle Jagdausübungsberechtigten, von jedem erlegtem Wildschwein eine Blutprobe zur virologischen Untersuchung auf die Afrikanische Schweinepest zu entnehmen und dem Veterinäramt zuzuleiten.