Mit dem Abriss des alten Kreishauses an der Heegermühler Straße 75 verschwindet eine weiterere Ruine aus dem Stadtbild. Ende Mai hat die Entkernung des Gebäudekomplexes begonnen, der seit dem Umzug der Barnimer Verwaltung ins Eberswalder Zentrum leersteht und verfällt.
Vor fünf Jahren war das Paul-Wunderlich-Haus am Markt eröffnet worden, das seither als Sitz der Kreisverwaltung dient.
Die nicht mehr benötigte Immobilie an der Heegermühler Straße ist in das Eigentum der Stadt Eberswalde gegangen, die nach Aussagen von Alexander Leifels, Mitarbeiter der Pressestelle im Rathaus, rund 210 000 Euro in den Abriss steckt. 90 Prozent des Betrages stammen aus dem Bund-Länder-Programm Ost, mit dem auch der Rückbau städtischer Infrastruktur finanziert wird. "Wir gehen davon aus, dass Ende Oktober von dem alten Kreishaus nichts mehr zu sehen sein wird", sagt er.