Die geplanten Baumpflanzungen lassen den Eichhorstern keine Ruhe. Das Thema kam bei der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates durch Anwohnerfragen erneut auf den Tisch.
Nachdem sich der zuständige Landesbetrieb Straßenwesen für geeignete Standorte entschieden und der Ortsbeirat die Baumart ausgewählt hat, geht es nun um die konkrete Umsetzung der Ersatzbepflanzungen. Rund 40 Bäume sollen im Frühjahr auf beiden Seiten der Eberswalder Chaussee gepflanzt werden.
Im Herbst durfte der Ortsbeirat zwischen Säulen-Hainbuche, Echter oder Schwedischer Mehlbeere sowie Stadt-Birne entscheiden. Man entschied sich für die Buche, die nach Angaben der Behörde bis zu zwölf Meter hoch werde.
Eigentlich wäre den Eicherhostern selbstredend die Eiche am Liebsten gewesen, doch der Landesbetrieb Straßenwesen fürchtet sich vor dem Schädling Eichenprozessionsspinner und pflanzt im ganzen Land keine Eichen mehr.
Eine entsprechende Karte mit den avisierten Standorten für die Bäume entlang der Straße wurde in der Sitzung des Ortsbeirates in der vergangenen Woche ausgelegt. Hier gab es keine Einwände.
Weitere Ersatzpflanzungen sind auch für die Umrandung des Basketball- und Spielplatz am Werbellinkanal vorgesehen. Für dieses zweite Projekt von Ersatzpflanzungen im Dorf liegt nun der Plan der Gemeinde Schorfheide vor. Hier werde die Gemeinde insgesamt sechs kleinwüchsige Säuleneichen  pflanzen, teilt Ortsvorsteher Stephan Reimann mit. Zum Glück habe die Gemeinde, im Gegensatz zum Landesbetrieb, keine grundsätzlichen Abneigungen gegen das Pflanzen von neuen Eichen. Die Eichen sollen künftig den Basketballfeld an den Seiten abgrenzen, erklärt der Ortsbeirat.
Weiterhin sind insgesamt zwölf Obstholzgewächse für den Bereich am Kanal vorgesehen. Nach immerhin fast vier Jahren sei das Thema Ersatzbepflanzungen damit grundsätzlich erledigt, zeigt sich der Ortsbeirat zufrieden. „Das sieht grundsätzlich gut aus“, so Reimann. Das Thema ist endlich erledigt.