Und die Karten dazu wären ein überaus originelles Weihnachtspräsent, findet Friedemann Gillert, Vorsitzender des Fördervereins Hospiz Eberswalde. Mit den Tickets verschenke man im Übrigen nicht nur Freude und die Chance, Besitzer der Nachbildung eines Goldschatz-Elements zu werden, sondern tue gleichzeitig etwas Gutes. Denn der Erlös des Balls kommt wie in den Vorjahren der Hospizarbeit in der Region zugute. Mit der Veranstaltung sammelt der Verein Geld für den Evangelischen Verein "Auf dem Drachenkopf" ein, der Träger des stationären Hospizes und der ambulanten Hospizarbeit ist.
Der Förderverein war Anfang der 2000er-Jahre gegründet worden, um die Arbeit des Trägers zu unterstützen und gleichzeitig den Gedanken der Hospizbewegung weiterzutragen, die Gillert mit den Worten "Sterben an der Hand eines Menschen - und nicht durch die Hand eines Menschen" beschreibt. Bei den vorangegangenen Bällen seien jeweils zwischen 3000 und 7000 Euro für den Verein "Auf dem Drachenkopf" zusammengekommen, so Gillert. Auf eine ähnliche Resonanz hofft er für 2018. Der Träger muss für den Betrieb und die Bewirtschaftung des Hospizes an der Erich-Mühsam-Straße, das über neun Plätze verfügt, einen Eigenanteil aufbringen. Dabei sollen die Spenden helfen.
Die Gäste des Balls dürfen sich auf einen vergnüglichen Abend freuen, versichert Gillert. Der Vorsitzende wiederum freut sich vor allem, dass es gelungen ist, die Big Band des Bundespolizeiorchesters zu gewinnen. "Keine Angst, da werden keine Märsche gespielt." Die Big Band, schon einmal in Eberswalde zu Gast, stehe für exzellente Unterhaltungsmusik. Zudem erwarten das Publikum eine Lasershow sowie ein Auftritt von Robert Beitsch, Profitänzer und u. a. als Choreograph bei "Let's dance" im Einsatz.
Höhepunkt des Abends dürfte aber bereits erwähnte Versteigerung sein. Die Auktion wird wieder durch Marco Grensing geleitet und nach amerikanischem Prinzip durchgeführt, in Zehn-Euro-Schritten. So dass unter Umständen ein Gast für den Mindesteinsatz am Ende eine Replik aus dem Eberswalder Goldschatz sein Eigen nennen darf. Voriges Jahr kam ein Werk von Paul Wunderlich unter den Hammer.
Tickets: www.sterntalerball.de