40 Ahornbäume sind am Montag in der Finower Bahnhofstraße gefällt worden. Innerhalb von vier Stunden hatten Mitarbeiter des Bauhofes der Stadt Eberswalde die Bäume gefällt. Anschließend wurden sie zerlegt und abtransportiert. Sie sollen geschreddert und in einer Biogasanlage zugeführt werden. Die Stubben wurden mit einer Fräse beseitigt. Um die Bäume in mehreren Finower Straßen hatte es in den letzten Jahren immer wieder Diskussionen gegeben. So beschwerten sich Anwohner über den zu radikalen Baumschnitt. Die sogenannten Kopfschnitte seien so tief angesetzt worden, dass eine Wundheilung nicht mehr möglich sei. Die Stadtverwaltung verwies jedoch auf ihre Verkehrssicherheitspflicht. Der Kopfbaumschnitt sei ein Relikt aus der DDR-Zeit.

68 Feldahorn-Bäume geplant

Im November letzten Jahres hatte Baudezernentin Anne Fellner alle Beteiligten zu einer Baumschau nach Finow eingeladen. Im Ergebnis dieses Termins entschied man gemeinsam, die vorhandenen Ahornbäume in der Bahnhofstraße komplett zu fällen und durch 68 junge Feldahorne zu ersetzen. Noch bis Freitag sollen die Arbeiten andauern. Solange besteht in der Bahnhofstraße ein beidseitiges Halteverbot.