Der Kunstverein "Die Mühle" bewirbt sich um einen Zuschuss von 15 000 Euro, um Fußböden in ihrem Domizil zu sanieren und eine Kleinbühne im Dachgeschoss zu bauen.
Dorothea und Manfred Martin schlagen zum einen vor, die Bäume am Bahnhofsvorplatz mit Gittern zum Schutz vor abgestellten Fahrrädern zu versehen, zum anderen den Gehweg vor dem Waldfriedhof an der Freienwalder Straße neu zu pflastern.
Götz Herrmann, seit kurzem Vorsitzender des FSV Lok Eberswalde, möchte mit 15 000 Euro das Fritz-Lesch-Stadion aufwerten und die Trainingsausstattung für den Fußballnachwuchs verbessern. Stefanie Kehding setzt sich für Toilettenhäuschen im Park am Weidendamm ein. Für dort spielende Kinder sei der Weg zur Sanitäranlage am Markt zu lang.
Anka Rahn möchte den Eberswalder Nachwuchs zum Lesen anregen. Dazu sollte jeder der zwölf städtischen Kitas sowie den fünf Grundschulen ein mit Büchern, Informationsheften und Spielen gefüllter Koffer zur Verfügung gestellt werden. Die Gesamtkosten dafür hat sie mit 3400 Euro veranschlagt. Helmut Richlick setzt sich für Verkehrsberuhigung mit Bremspollern auf der Straße Waldesruh in Nordend ein. Familie Holzenger möchte ein Begrüßungsgeld für Neugeborene einführen. Sven Wagner spricht sich für Geländer am Treidelweg aus. Gegenüber der Bollwerkstraße sollte das nach historischem Vorbild erfolgen. Eine Haltestelle der Bahn am Tierpark oder in der Nähe hat Angelika Will im Visier. Eberhard Wühle wünscht sich, dass die Graffiti-Schmierereien am "Heldenhain" beseitigt werden, das Denkmal mit einem entsprechenden Schutz versehen wird. Markus Franke schlägt vor, die Berufsfeuerwehr drastisch zu reduzieren oder ganz auf sie zu verzichten, um so Kosten einsparen zu können. "Das allerdings ist nicht Gegenstand des Bürgerhaushalts", sagt Verwaltungsdezernent Bellay Gatzlaff, der noch mit vielen weiteren Vorschlägen rechnet. Bis zum 31. August haben die Eberswalde dazu Gelegenheit. Die Entscheidung fällt am 22. Oktober.