Die Bibliothek der Karl-Sellheim-Schule trägt den Namen des Schriftstellers und Theaterregisseurs Boris Pfeiffer, der als Autor der Kinderbuchreihen "Die drei Fragezeichen" und "Das Wilde Pack" bekannt geworden ist, aber zum Beispiel auch schon Stücke für das Grips-Theater in Berlin, das Nationaltheater Mannheim oder das Schauspielhaus Zürich inszeniert hat. Boris Pfeiffer kommt regelmäßig zu Lesungen in die Schule - wie andere Autoren auch. Die etwa 7000 Medien werden nicht nur von den 650 Schülerinnen und Schülern sowie den 65 Lehrkräften genutzt. Auch die Mädchen und Jungen aus der nahe gelegenen Kita Zaubernuss gehören zu den Stammgästen. Und es gibt einen Kooperationsvertrag mit der Stadtbibliothek, deren knapp 9000 Kinder- und Jugendbücher, 1800 Hörbücher, 370 elektrische und 320 Gesellschaftsspiele nicht zu toppen sind. Zwischen den beiden Leihbüchereien pendelt ein Bücherrucksack hin und her, der den Westender Schülerinnen und Schülern regelmäßig frischen Lesestoff bietet. Zur Zusammenarbeit gehört des Weiteren der Austausch über Lesungen und Buchempfehlungen. Für den 30. Juni ist der nächste Besuch einer Delegation der Bildungsstätte in der Stadtbibliothek verabredet: Die Siebt- bis Neuntklässler recherchieren innerhalb ihrer Schulprojektwoche dann zum Thema Toleranz.
Sonderpreise gingen in diesem Jahr an die Grundschule am Waldrand in Schwedt und an die Grundschule Rüdersdorf.