Für ganz Deutschland gibt das Robert-Koch-Institut die Inzidenz am 2. Oktober, 0 Uhr, mit 64,3 an. Der Wert sagt aus, wie viele Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche gemeldet wurden. Im Frühjahr dieses Jahres hatte die Inzidenz bundesweit bei über 200 gelegen, im Sommer war sie dagegen kaum noch messbar gewesen.
Beunruhigend ist die aktuelle Zahl daher eher nicht. Mehr Sorgen bereitet den Experten, dass der Wert mit dem Fortschreiten des Herbstes wieder rapide ansteigen könnte. In der Momentaufnahme allerdings erscheinen diese Befürchtungen unbegründet. So ist die Inzidenz in Brandenburg gegenüber dem Vortag leicht gesunken – von 38.5 auf 37,8. Landesweit sind in den vergangenen 24 Stunden 126 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet wurden. Die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle ist damit auf 116.475 gestiegen. Die Statistik wird übrigens seit dem Ausbruch der Pandemie im März 2020 geführt.
Auch im Barnim ist die Inzidenz leicht zurückgegangen – von 43,8 auf 42,2. Es sind 16 Neuinfektionen mit dem Coronavirus hinzugekommen. Damit ist die Zahl der nachgewiesenen Covid-19-Fälle auf jetzt 6632 gestiegen. Unverändert 233 Barnimer sind mit positivem Corona-Status gestorben.
Am 2. Oktober 2020, also genau vor einem Jahr, hatten sich erst 499 Barnimer mit dem Coronavirus angesteckt. Innerhalb eines Tages waren drei neue Fälle hinzugekommen. Und unverändert erst 29 Barnimer waren mit positivem Corona-Status gestorben.
In der Uckermark liegt die Inzidenz bei 18,6, in Märkisch-Oderland bei 26,4.