Mit Stand vom 8. November, 0 Uhr, ist die Corona-Inzidenz in Brandenburg weitergestiegen – von 227,1 auf 232,5. Der Vergleichswert sagt aus, wie viele Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner gemeldet wurden. Im Vergleich zum Vortag haben sich im Bundesland weitere 377 Patienten mit dem Coronavirus angesteckt. Seit dem Ausbruch der Pandemie im März 2020 hat die Zahl der landesweit nachgewiesenen Covid-19-Fälle damit auf 131.158 zugenommen.

So sah es vor einem Jahr im Barnim aus

Das Robert-Koch-Institut weist für den Barnim den zweiten Tag in Folge unverändert 7537 bestätigte Covid-19-Fälle aus. Der plausibelste Grund dafür dürfte sein, dass das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung übers Wochenende keine oder kaum Daten weitergemeldet hat. Die Inzidenz im Landkreis ist bloß deswegen weiter gesunken – von 151,6 auf 143,1. Der vermeintliche Rückgang ist nach wie vor nicht durch belastbare Fakten gedeckt. Es ist bei 249 Todesfällen mit positivem Corona-Staus geblieben.
Am 8. November 2020, genau vor einem Jahr, hatten sich erst 947 Patienten im Landkreis mit dem Coronavirus angesteckt. Im Vergleich zum Vortag waren fünf Neuinfektionen hinzugekommen. Und es gab erst 36 Todesfälle mit positivem Corona-Status. Das waren allerdings zwei mehr als am Vortag. Die Inzidenz lag bei 94,5.

Und so stehen Barnims Nachbarn da

In Märkisch-Oderland beträgt die Inzidenz 198,3. Dort ist die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle innerhalb eines Tages um 13 auf 8502 gestiegen. Dort gibt es unverändert 286 Todesfälle mit positivem Corona-Status. In der Uckermark liegt die Inzidenz bei 185,2. Dort haben sich unverändert 4565 Patienten mit dem Coronavirus angesteckt. Es ist bei 168 Todesfällen mit positivem Corona-Status geblieben.