Nun steht es fest, gemunkelt wurde es seit geraumer Zeit: Die beliebten Eberswalder Weihnachtsmärkte auf dem Marktplatz und im Brandenburgischen Viertel sind abgesagt. In einer Pressemitteilung macht es die Stadt nun offiziell. Unter den Bedingungen des Corona-Virus und steigender Erkrankungszahlen dürfen die beliebten Publikumsmagneten nicht ziehen.

Finanzielle Einbuße für alle Händler von Eberswalde

Zwar hatte Veranstalter Udo Muszynski mit seiner Firma Mescal lange versucht, Konzepte zu finden und Überlegungen angestellt. Nun heißt es aber, dass sich die Ideen nicht umsetzen lassen, wenn eine weihnachtliche Atmosphäre aufkommen soll. Denn der Eberswalder Markt ist etwas Besonderes. In der Jurte werden Märchen gelesen, Musiker und Handwerkskünstler gestalten den zehn Tage dauernden Markt. Auch die Händler rund um den Markt und im Brandenburgischen Viertel haben von den Zugpferden profitiert. Der Ausfall trifft sich alle hart.

Bürgermeister und Stadt bedauern das Aus

„Wir haben sehr lange gemeinsam mit unserem Partner Udo Muszynski versucht, eine Lösung zu finden, um mit den Weihnachtsmärkten die Adventszeit für unsere Bürgerinnen und Bürger einleiten zu können. Wir müssen aber anerkennen, dass es auf Grund der geltenden Bestimmungen in diesem Jahr einfach keine Möglichkeit dazu gibt“, so Wirtschafts- und Sozialdezernent Jan König. Auch reduzierte Varianten ließen sich nicht umsetzen unter den geltenden Sicherheitsanforderungen.

Besinnliche Zeit als Lichterfest

„Auch wenn wir den Weihnachtsmarkt unter den besonderes Bedingungen des Jahres 2020 nicht durchführen können, so wird es dennoch kulturelle weihnachtliche Angebote als Alternative geben. So wird die Weihnachtszeit zwar anders als gewohnt und von uns allen erhofft, aber doch besinnlich und besonders eingeleitet werden“, verspricht Bürgermeister Friedhelm Boginski. Lichterketten werden die Stadt in stimmungsvolles Licht tauchen. Einige Überraschungen bleiben noch geheim.