45 Corona-Neuinfektionen registrierte der Landkreis Barnim innerhalb von 24 Stunden. Mit Stand 17. Dezember, 13 Uhr, vermeldet das Gesundheitsamt so seit Ausbruch der Pandemie 2148 positive Covid-19-Fälle. Davon 564 in Bernau und 459 in Eberswalde. Die Neuansteckungen verteilen sich wie folgt:

Keine weiteren Todesfälle

Bernau acht, Eberswalde drei, Werneuchen drei, Ahrensfelde acht, Panketal acht, Schorfheide sieben, Wandlitz fünf sowie Biesenthal-Barnim drei. Die Ämter Britz-Chorin-Oderberg und Joachimsthal verzeichneten keine Zuwächse. Auch die Zahl der Sterbefälle hat sich nicht erhöht. Sie liegt bei 79.
Aktuell erkrankt sind 442 Barnimer. Die meisten Patienten gibt es in Eberswalde – mit 136. 1429 Menschen befinden sich aufgrund eines Verdachtsfall in Quarantäne. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz wird mit 127,9 angegeben. Sie liegt damit deutlich unter der Landesrate, ist aber immer noch weit vom angestrebten Wert 50 entfernt.

Aufnahme von Corona-Patienten aus Südbrandenburg

Das Werner-Forßmann-Krankenhaus meldete am Freitag 30 Corona-Patienten, von denen fünf beatmet werden müssen. Hinzu kommen 25 Verdachtsfälle. Mit Blick auf die steigenden Zahlen in der Klinik sprach GLG-Pressereferent Andreas Gericke von einer angespannten, aber beherrschbaren Situation. Dies gelte auch fürs Personal. Noch gebe es Reserven. Das Krankenhaus bereitet sich darauf vor, notfalls auch Patienten aus dem besonders stark betroffenen Südbrandenburg aufzunehmen.
Mehr zu Corona und den Folgen in Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.