Bernau liegt, was die akuten Covid-19-Fälle betrifft, jetzt wieder vor Eberswalde. Und zwar denkbar knapp. Bei den Verdachtsfällen in Quarantäne behält die Hussitenstadt die rote Laterne im Kreis. Im Lagebericht des Barnimer Gesundheitsamtes vom 9. März, 13 Uhr, werden 4344 positiv laborbestätigte Corona-Infektionen aufgeführt. Das sind vier Fälle mehr als am Vortag. Zugleich gelten 3815 Barnimer inzwischen als genesen – 18 mehr als am Vortag. Unverändert 175 Patienten mit nachgewiesener Corona-Infektion sind gestorben. Damit gibt es aktuell 354 akut Erkrankte – 14 weniger als am Vortag.

Starker Anstieg bei Panketaler Quarantäne-Fällen

Betroffen sind unverändert 92 Patienten in Bernau, 91 (-3) in Eberswalde, jeweils 34 in Wandlitz (-1) sowie im Amt Biesenthal-Barnim (-1), 27 (-3) im Amt Britz-Chorin-Oderberg, 23 (-4) in Panketal, unverändert 22 in Ahrensfelde, 18 (-1) in Schorfheide, sieben (-1) in Werneuchen und unverändert sechs im Amt Joachimsthal (Schorfheide).
Die Zahl der Verdachtsfälle in Quarantäne ist um sieben auf 661 gestiegen. Es geht um 148 (-7) Patienten in Bernau, 134 (+4) in Eberswalde, 117 (+3) im Amt Biesenthal-Barnim, 65 (-5) im Amt Britz-Chorin-Oderberg, 60 (+11) in Panketal, 51 (-1) in Schorfheide, 32 (-2) in Wandlitz, unverändert 27 in Werneuchen, 15 (+2) in Ahrensfelde und zwölf (+2) im Amt Joachimsthal (Schorfheide).

Geringfügig niedriger Corona-Vergleichswert

Die Barnimer Inzidenz ist von 63,2 auf 62,1 gesunken. Der Vergleichswert gibt an, wie viele Neuinfektionen in einer Woche pro 100.000 Einwohner gemeldet wurden.