Alles auf Anfang, fast. Seit Montag gelten im Barnim wieder härtere Einschränkungen. Der Landkreis hat, nachdem die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz an drei Tagen in Folge über 100 lag, die Notbremse gezogen. Was unter anderem für Eberswalde bedeutet:  Bibliothek (nur noch Abholservice) und Museum sind wieder zu. Ebenso wie etliche kleine Geschäfte. Mit der neuen Brandenburger Eindämmungsverordnung erwartet der Kreis weitere Verschärfungen.

Inzidenz liegt bei 113,4

Am Montag meldete das Barnimer Gesundheitsamt 33 Neuinfektionen. Allein 14 in Eberswalde, vier in Bernau, sechs in Panketal, fünf in Schorfheide, drei in Wandlitz sowie eine im Amt Britz-Chorin-Oderberg. Die Zahl der aktuell Erkrankten hat sich auf 575 erhöht. Die Zahl der an oder mit Covid-19 Verstorbenen liegt unverändert bei 194. Die Inzidenz wurde vom Land mit 113,4 angegeben (Vortag 108). 1166 Barnimer sind aufgrund eines Verdachtsfalls in Quarantäne.
Die Zunahme an Neuansteckungen und Erkrankungen widerspiegelt sich inzwischen auch in der Auslastung der intensivmedizinischen Kapazitäten der beiden Corona-Kliniken im Barnim. Dort stehen insgesamt 61 Betten zur Verfügung. Davon sind laut Fachgesellschaft DIVI (Stand Montag) 54 belegt, darunter sieben mit Corona-Patienten. Fünf davon müssen beatmet werden. Gerade mal sieben Betten sind also am Herzzentrum Bernau und am Eberswalder „Forßmann“ noch frei.
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