Der verordnete harte Lockdown scheint auch im Barnim zu wirken. Langsam zwar, aber die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz sinkt immer weiter. Am Montag gab das Gesundheitsamt den Wert mit 77,7 an. Am Vortag lag er bei 80,4. Gleichwohl: Von der Zielmarke 50 oder noch weniger ist man ein gutes Stück entfernt. Zumal die Lage nach wie vor sehr dynamisch ist und noch keineswegs stabil.

Zahl der Neuinfektionen mit Corona weiterhin zweistellig

Mit Stand 31. Januar, 13 Uhr, meldet die Behörde 17 Neuinfektionen. Die meisten mit sieben in Eberswalde. Weitere in Biesenthal-Barnim (drei), Bernau und Panketal (je zwei) sowie Werneuchen, Wandlitz und Britz-Chorin-Oderberg (je eine). Als aktuell erkrankt gelten 452 Personen im Landkreis, elf weniger als am Vortag. Die Patienten verteilen sich wie folgt: Bernau 91, Eberswalde 81, Werneuchen 17, Ahrensfelde 29, Panketal 50, Schorfheide 20, Wandlitz 43, Biesenthal-Barnim 73, Britz-Chorin-Oderberg 38 und Amt Joachimsthal zehn. Dafür hat sich die Zahl der Verdachtsfälle von 870 auf 897 erhöht. Die Betroffenen befinden sich in Quarantäne. Die meisten Isolierten gibt es in der Barnimer Kreisstadt (264). Die Zahl der an oder mit Covid-19 Verstorbenen liegt unverändert bei 146.

Corona-Lage in den Kliniken entspannt sich etwas

Etwas entspannt hat sich offenbar auch die Situation in den beiden Corona-Kliniken im Barnim: im Herzzentrum Bernau und im Eberswalder „Forßmann“. Laut Intensivregister gibt es dort derzeit neun freie ITS-Betten.
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