Es stand zu befürchten: Am Sonntag über die 116117 einen Impftermin für Eberswalde ab 27. Januar zu vereinbaren, war schwierig.
„Leider sind (...) alle Leitungen in Ihrem Landkreis belegt“, hieß es immer und immer wieder. Ohnehin erfolgt der Start im hiesigen Impfzentrum gewissermaßen mit angezogener Handbremse: mit einer von insgesamt sechs eingerichteten Impfstraßen. Pro Tag können damit vorerst nur etwa 85 Senioren bedient werden. Aufgrund massiver Lieferschwierigkeiten für Dosen von Biontech/Pfizer – landesweit mussten kurzfristig 9000 Termine abgesagt werden –, kommt in Eberswalde nun das Vakzin von Moderna zum Einsatz.
Etwas teurer, aber leichter handhabbar. Dr. Norbert Behnke, Arzt in Panketal, übernimmt den ersten Dienst in Eberswalde. Die Impfkandidaten werden gebeten, an den Impfausweis und die Chipkarte zu denken.
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