Den zweiten Tag in Folge liegt die Inzidenz im Barnim über der kritischen Marke von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Ab der dritten Grenzwertüberschreitung müsste Landrat Daniel Kurth erneut die Notbremse ziehen.

Schon 206 Corona-Tote im Barnim

Zu der negativen Entwicklung haben laut Lagebericht des Barnimer Gesundheitsamtes vom 14. April, 13 Uhr, 39 nachgewiesene Neuansteckungen mit dem Coronavirus beigetragen. Kreisweit gibt es inzwischen 5332 positiv laborbestätigte Covid-19-Fälle. 4270 Barnimer gelten inzwischen als nach einer Infektion genesen – elf mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle nach Infektionen mit dem Coronavirus ist auf 206 gestiegen. In Panketal ist ein 83-Jähriger gestorben, der unter Vorerkrankungen litt.
Aktuell gibt es im Barnim 856 Infizierte – 27 mehr als am Vortag. Betroffen sind 223 (-1) Patienten in Eberswalde, 197 (+6) in Bernau, 78 (+4) in Wandlitz, 77 (-1) in Panketal, unverändert 72 in Schorfheide, 63 (+4) im Amt Biesenthal-Barnim, 56 (+8) in Ahrensfelde, 55 (+6) im Amt Britz-Chorin-Oderberg, 31 (+1) in Werneuchen und unverändert vier im Amt Joachimsthal (Schorfheide).

Weniger Verdachtsfälle in Quarantäne

Die Zahl der Verdachtsfälle in Quarantäne ist um 72 auf 1210 gesunken. Es geht um 224 (-37) Einwohner in Bernau, 409 (-4) in Eberswalde, 145 (-5) im Amt Biesenthal-Barnim,119 (-4) in Schorfheide, 95 (-17) in Wandlitz, 64 (-4) in Panketal, 52 (+2) im Amt Britz-Chorin-Oderberg, 51 (+2) in Werneuchen, 38 (-4) in Ahrensfelde und 13 (-1) im Amt Joachimsthal (Schorfheide).
Laut Barnimer Gesundheitsamt liegt die Inzidenz aktuell bei 106,3.
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