Die Corona-Lage im Barnim ist noch längst nicht stabil. Und von Entwarnung kann noch keine Rede sein. Dies machen die jüngsten Zahlen deutlich, die das Gesundheitsamt Barnim am Freitag publiziert hat.
42 Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden sowie drei weitere Sterbefälle weist die Statistik mit Stand 4. Februar, 13 Uhr, aus. Aufgrund dessen hat sich die Sieben-Tage-Inzidenz wieder erhöht, sie liegt nunmehr bei 64,8.
Die drei Todesfälle sind in Bernau, Wandlitz und Biesenthal-Barnim zu beklagen. Dabei handelt es sich laut Behörde um eine 90-jährige Seniorin sowie zwei Senioren im Alter von 71 und 81 Jahren. Alle drei litten an Vorerkrankungen. Seit Ausbruch der Pandemie sind damit kreisweit 152 Personen an oder mit dem Corona-Virus verstorben.
Die 42 Neuansteckungen verteilen sich wie folgt: Bernau und Eberswalde je zehn, Ahrensfelde sieben, Wandlitz und Biesenthal-Barnim je vier, Werneuchen und Amt Joachimsthal je zwei, Panketal, Schorfheide und Britz-Chorin-Oderberg je eine. Als aktuell erkrankt werden 322 Barnimer geführt. Und auch die Zahl der Verdachtsfälle hat sich wieder erhöht. 638 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.
Am Werner-Forßmann-Krankenhaus in Eberswalde werden derzeit 15 Patienten behandelt, bei denen das SARS-CoV-2-Virus nachgewiesen wurde. Davon müssen drei Patienten beatmet werden. hinzu kommen aktuell drei Verdachtsfälle.
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