Brandenburgweit haben sich seit dem Ausbruch der Pandemie im März vorigen Jahres nachweislich 108.745 Patienten mit dem Coronavirus angesteckt – 19 mehr als am Vortag. Diese Zahl hat die Landesregierung am 7. Juli um 0 Uhr veröffentlicht. Das sind zwar wieder deutlich mehr Neuinfektionen, als zuletzt gemeldet werden mussten. Doch vom traurigen Höhepunkt der Coronakrise sind diese Zahlen weit entfernt.

Barnims Corona-Inzidenz kaum noch messbar

Für den Barnim hat das Land Brandenburg eine Datenbereinigung vorgenommen. Demnach gibt es hier mit Stand vom 7. Juli 6095 bestätigte Covid-19-Fälle – zwei weniger als am Vortag.
Die Korrektur wirkt sich auf die Corona-Inzidenz aus, die für den Barnim von 2,2 auf 0,5 sinkt. Die Zahl gibt die innerhalb einer Woche gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an. Damit steht der Landkreis besser da als seine Nachbarn: Märkisch-Oderland steht bei 1,0, die Uckermark bei 0,8. Brandenburgweit beträgt die Inzidenz 2,6.

Weiterhin kein weiterer Corona-Todesfall

Unverändert 225 Barnimer sind mit positivem Corona-Status gestorben. Trauriger Spitzenreiter bleibt die Kreisstadt mit 82 Verstorbenen, gefolgt von Bernau (45) und dem Amt Biesenthal-Barnim (26). Die weitere Reihenfolge lautet: Amt Britz-Chorin-Oderberg (24), Wandlitz (17), Panketal (14), Schorfheide (sechs), Werneuchen (fünf), Ahrensfelde (fünf) und Amt Joachimsthal (Schorfheide) (eins).