Das Gesundheitsamt der Barnimer Kreisverwaltung stelle auf eine neue Software um, begründet Kreissprecher Robert Bachmann, dass der Lagebericht für den 2. Juni entfallen müsse. Auch eine Nachmeldung der Corona-Zahlen zu einem späteren Zeitpunkt sei nicht möglich. Dafür bitte die Kreisverwaltung um Verständnis. Die technischen Schwierigkeiten sollen aber am Freitag behoben sein. „Dann steht unser Service wieder in vollem Umfang zur Verfügung“, betont Robert Bachmann.

Jeder 30. Barnimer an Corona erkrankt

Das Koordininierungszentrum der Landesregierung Brandenburg zur Corona-Krise gibt für den Barnim mit Stand vom 3. Juni, 0 Uhr,  fünf Neuinfektionen an. Seit Ausbruch der Pandemie ist die Zahl der nachgewiesenen Covid-19-Fälle damit auf 6072 gestiegen. Folglich hat sich bisher etwa jeder 30. Einwohner des Landkreises mit dem Coronavirus angesteckt. Unverändert 223 Barnimer sind mit positivem Corona-Status gestorben. Demnach überlebt statistisch etwa jeder 27. an Covid-19 Erkrankte dies nicht.

Eberswalde mit den meisten Todesfällen

Trauriger Spitzenreiter ist die Kreisstadt mit 82 Verstorbenen, gefolgt von Bernau (45) und dem Amt Biesenthal-Barnim (26). Die weitere Reihenfolge lautet: Amt Britz-Chorin-Oderberg (24), Wandlitz (17), Panketal (14), Schorfheide (6), Werneuchen (5), Ahrensfelde (3) und Amt Joachimsthal (Schorfheide) (1).
Laut Landesangaben beträgt die Corona-Inzidenz im Barnim mit Stand vom 3. Juni, 0 Uhr, unverändert 11,3.