Eberswalde und Bernau haben im Kreis Barnim weiter die meisten akut mit dem Coronavirus Infizierten. Das geht aus dem Lagebericht des Barnimer Gesundheitsamtes hervor, der mit einer Hiobsbotschaft aufwartet.

Todesfälle:

Mit Stand vom 28. April, 13 Uhr, sind im Barnim zwei weitere Todesfälle nach Infektionen mit dem Coronavirus zu beklagen. Gestorben sind eine 64-Jährige, die an Vorerkrankungen litt, und ein 47-Jähriger, dem mutmaßlich gesundheitlich nichts fehlte, bevor er an Covid-19 erkrankte. Beide waren in Eberswalde daheim. Damit gibt es kreisweit inzwischen 212 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona.

Eberswalde mit den meisten Todesfällen

Trauriger Spitzenreiter ist die Kreisstadt mit jetzt 78 Verstorbenen, gefolgt von Bernau (43) und dem Amt Biesenthal-Barnim (26). Die weitere Reihenfolge lautet: Amt Britz-Chorin-Oderberg (23), Wandlitz (16), Panketal (14), Schorfheide (5), Werneuchen (4), Ahrensfelde (2) und Amt Joachimsthal (Schorfheide) (1).

Neuinfektionen:

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben sich weitere 34 Barnimer mit dem Coronavirus angesteckt. Damit gibt es im Landkreis jetzt 5635 positiv laborbestätigte Covid-19-Fälle. Die meisten Betroffenen sind in Bernau zu Hause (1324, +2). Es folgen Eberswalde (1292, +20), Wandlitz (596, +1), Panketal (541, unverändert), Ahrensfelde (476, +4), das Amt Biesenthal-Barnim (431, +1), das Amt Britz-Chorin-Oderberg (359, +2), Schorfheide (306, +4), Werneuchen (203, unverändert) und das Amt Joachimsthal (Schorfheide) (197, unverändert).

Die meisten Gesundeten leben in Bernau

Genesene:

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben weitere 57 Barnimer ihre Covid-19-Erkrankung glücklich überstanden. Damit gelten inzwischen 4713 Patienten als genesen. Davon leben 1129 (+17) Einwohner in Bernau. Es folgen Eberswalde (1020, +12), Wandlitz (517, +8), Panketal (485, +1), Ahrensfelde (416, +4), das Amt Biesenthal-Barnim (355, +5), das Amt Britz-Chorin-Oderberg (283, +1), Schorfheide (235, +1) und das Amt Joachimsthal (Schorfheide) (100, +2).

Akut Erkrankte:

710 Barnimer sind akuuell mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 25 weniger als am Vortag. Es geht um 194 (+6) Patienten in Eberswalde, 152 (-15) in Bernau, 66 (+3) in Schorfheide, 63 (-7) in Wandlitz, unverändert 58 in Ahrensfelde, 53 (+1) im Amt Britz-Chorin-Oderberg, 50 (-4) im Amt Biesenthal-Barnim, 42 (-1) in Panketal, 26 (-6) in Werneuchen und sechs (-2) im Amt Joachimsthal (Schorfheide).

Quarantäne-Zahlen:

Die Zahl der Verdachtsfälle in Quarantäne ist um 52 auf 1058 gesunken. Betroffen sind 524 (+5) Einwohner von Eberswalde, 165 (-32) in Bernau, 71 (-7) in Wandlitz, 69 (+5) im Amt Biesenthal-Barnim, 61 (-9) im Amt Britz-Chorin-Oderberg, 49 (-2) in Panketal, 42 (-8) in Ahrensfelde, 41 (+2) in Schorfheide, 32 (-7) in Werneuchen und vier (+1) im Amt Joachimsthal (Schorfheide).

Barnim bleibt unter Inzidenz-Grenzwert

Inzidenz:

Das Barnimer Gesundheitsamt gibt die Inzidenz für den Barnim mit 75,6 an. Der Vergleichswert sagt aus, wie viele Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche gemeldet wurden.

Krankenhaus:

Mit Stand vom 29. April werden im Werner-Forßmann-Krankenhaus in Eberswalde zwölf Patienten behandelt, deren Corona-Test positiv ausgefallen ist. Einer dieser Patienten muss auf der Intensivstation künstlich beatmet werden. Zudem gobt es einen Corona-Verdachtsfall. Zu Ostern waren es 20 positiv getestete Patienten gewesen, über den Jahreswechsel 2020/2021 sogar 47, die aber teils aus anderen Regionen stammten.
Im ebenfalls zur Gesellschaft für Leben und Gesundheit gehörenden Martin-Gropius-Krankenhaus sowie im GLG-Krankenhaus Angermünde gibt es jeweils einen Verdachtsfall, das Kreiskrankenhaus Prenzlau und die Fachklinik Wolletzsee sind derzeit coronafrei.