Das einzig Positive an der Corona-Statistik, die das Barnimer Gesundheitsamt am Mittwoch veröffentlicht hat, ist: Es gibt keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der seit dem Pandemie-Ausbruch Verstorbenen an oder mit dem Virus liegt unverändert bei 194. Alle anderen Werte sind gestiegen. Das Landratsamt meldet 33 Neuinfektionen, womit die Zahl der laborbestätigten Fälle seit März 2020 auf nunmehr 4887 gewachsen ist. Aktuell erkrankt sind 630 Barnimer, 33 mehr als am Vortag. Und um gleich 92 hat sich die Zahl jener Menschen erhöht, die aufgrund eines Verdachtsfall in Quarantäne ausharren müssen: derzeit 1294.

Innerhalb einer Woche Zuwachs um 50 Prozent

Aufgrund der Neuansteckungen hat sich auch die Sieben-Tage-Inzidenz weiter erhöht. Das Land gibt sie für Mittwoch, 0 Uhr, mit 145,2 an. Am 23. März lag sie letztmals unter der 100er-Marke (mit 93,4). Innerhalb einer Woche ist der Wert also um etwa 50 in die Höhe gegangen. Mit dem Wert von 145,2 liegt der Barnim gewissermaßen im Brandenburger Mittelfeld. Hotspot ist Elbe-Elster mit 260,2, wohingegen die Uckermark, Barnims Nachbar, recht stabil bei 58,8 liegt.
Die 33 Neuansteckungen verteilen sich wie folgt: 13 in Eberswalde, fünf in Bernau, vier in Britz-Chorin-Oderberg, je zwei in Ahrensfelde, Panketal, Schorfheide und Biesenthal-Barnim sowie je eine in Wandlitz, Werneuchen und im Amt Joachimsthal. In den Barnimer Kliniken gibt es noch fünf freie ITS-Plätze.
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