Die Zahl der Sterbefälle nähert sich der 200er-Marke. Das Barnimer Gesundheitsamt meldet am Donnerstag zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Eine 92-jährige Eberswalderin und ein 87-jähriger Panketaler, beide galten als vorerkrankt, sind an oder mit dem Virus gestorben. Die Zahl der Opfer liegt damit bei 198.
Deutlich gestiegen ist die Zahl der Neuinfektionen. 36 registrierte das Landratsamt binnen 24 Stunden. Eine Zahl, die nach dem Osterfest mit weniger Tests, nicht unerwartet kommt. Die Zahl der aktuell Erkrankten ist ebenfalls spürbar gewachsen auf nunmehr 764 (Vortag 731). Das Land gibt die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag mit 85,8 an. Damit ist sie im Vergleich zum Vortag um gut zwei Punkte gesunken. Ob das Unterschreiten der 100er-Marke stabil ist, werden die kommenden Tage zeigen. Denn: Die Aussagekraft der Statistiken ist nach den Feiertagen Experten zufolge noch immer eingeschränkt.

Nur vier freie Plätze auf ITS im Barnim

Im Eberswalder Forßmann-Krankenhaus werden aktuell 18 Corona-Patienten behandelt, davon müssen drei auf der ITS beatmet werden. Hinzu kommen drei Verdachtsfälle in der Klinik. In den Krankenhäusern Prenzlau und Angermünde liegen derzeit zwei Corona-Patienten und drei Verdachtsfälle. Das Eberswalder Gropius-Krankenhaus und die Reha-Klinik Wolletzsee sind virusfrei. Laut bundesweitem Intensivregister sind im Barnim derzeit vier ITS-Betten frei.
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