Wie lange reicht es noch, darauf hinzuweisen, dass im Unterschied zum Herbst vorigen Jahres inzwischen mehr als 60 Prozent der Brandenburger mindestens zweimal gegen Covid-19 geimpft sind? Mit Stand vom 17. November, 0 Uhr, ist die Corona-Inzidenz in Brandenburg erneut sprunghaft gestiegen – von 405,6 auf 433,4. Der Vergleichswert sagt aus, wie viele Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner gemeldet wurden. Im Vergleich zum Vortag haben sich im Bundesland weitere 2302 Patienten mit dem Coronavirus angesteckt. Seit dem Ausbruch der Pandemie im März 2020 hat die Zahl der landesweit nachgewiesenen Covid-19-Fälle damit auf 144.594 zugenommen. Die Zahl der Verstorbenen mit positivem Corona-Status ist um zehn gestiegen.

So sah es vor einem Jahr im Barnim aus

Das Robert-Koch-Institut weist für den Barnim aktuell 8263 bestätigte Covid-19-Fälle aus. Gegenüber dem Vortag haben sich weitere 77 Patienten mit dem Coronavirus angesteckt. Die Inzidenz im Landkreis sinkt leicht – von 293,6 auf 281,3. Unverändert 254 Patienten sind seit März 2020 mit positivem Corona-Status gestorben.
Am 17. November 2020, genau vor einem Jahr, hatten sich erst 1197 Patienten im Barnim mit dem Coronavirus angesteckt. Im Vergleich zum Vortag waren 34 Neuinfektionen hinzugekommen. Es gab 43 Todesfälle mit positivem Corona-Status. Im Vergleich zum Vortag waren zwei weitere Patienten gestorben. Die Inzidenz lag bei 109,6.

Und so stehen Barnims Nachbarn da

In Märkisch-Oderland beträgt die Inzidenz 249,0. Dort ist die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle innerhalb eines Tages um 102 auf 9256 gestiegen. Es gibt jetzt 288 Todesfälle mit positivem Corona-Status – einen mehr als am Vortag.
In der Uckermark liegt die Inzidenz bei 448,2. Dort haben sich inzwischen 5229 Patienten mit dem Coronavirus angesteckt – 151 mehr als am Vortag. In der Uckermark gibt es unverändert 171 pandemiebedingte Todesfälle.