Den vierten Tag in Folge liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz im Barnim über der 200er-Marke. Am Donnerstag gibt das Gesundheitsamt den Wert mit 214,3 an. Der Landkreis gilt damit weiterhin als Corona-Hotspot im Land Brandenburg. 397 positive Fälle wurden der Behörde in der vergangenen Woche gemeldet. Von Dienstag auf Mittwoch, Stand 13 Uhr, registrierte das Gesundheitsamt 67 Neuinfektionen.
Die neuen Fälle verteilen sich wie folgt: Bernau elf, Eberswalde fünf, Werneuchen vier, Ahrensfelde acht, Panketal sechs, Schorfheide einer, Wandlitz sieben, Biesenthal-Barnim elf, Britz-Chorin-Oderberg acht, Amt Joachimsthal einer.
Damit wurden seit Ausbruch der Pandemie zwischen Ahrensfelde und Lunow 3271 Personen positiv auf das Virus getestet. Die Zahl der Verstorbenen im Zusammenhang mit Covid-19 liegt unverändert bei 102. Als aktuell erkrankt gelten laut Gesundheitsamt 639 Personen. Die meisten Patienten gibt es in Eberswalde (mit 160) und in Bernau (mit 118). 2530 Menschen im Barnim haben laut Statistik die Infektion überstanden, sie gelten als genesen. Das sind 22 mehr als am Vortag.
Dass die Lage nach wie vor sehr angespannt ist, widerspiegelt sich auch in der ITS-Bettenauslastung in den beiden Barnimer Corona-Kliniken. Laut Intensivregister der Fachgesellschaft DIVI gibt es derzeit (Stand Donnerstag, 13 Uhr) nur vier freie Betten im Herzzentrum Bernau und im Eberswalder Forßmann-Krankenhaus.
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