Optimisten können im Lagebericht des Barnimer Gesundheitsamtes vom 25. April, 13 Uhr, darauf verweisen, dass die Inzidenz im Landkreis nach Landesangaben weiter deutlich unter 100 liegt. Damit braucht im Barnim die Bundesnotbremse nach wie vor nicht gezogen werden. Zudem ist die Zahl der Verdachtsfälle in Quarantäne um 79 auf 956 gesunken. Pessimisten heben die Erkenntnis hervor, dass zwar 23 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert werden mussten, aber die Zahl der Genesenen kreisweit unverändert geblieben ist.

Zahl der akut Erkrankten steigt zweistellig

Und Realisten wissen um die angespannte Lage: Seit Ausbruch der Pandemie gibt es im Barnim jetzt 5576 positiv laborbestätigte Covid-19-Fälle. Unverändert 210 Barnimer sind nach Infektionen mit dem Coronavirus gestorben. Aktuell sind 449 Barnimer akut infiziert. Betroffen sind 190 (+10) Patienten in Eberswalde. 175 (+3) in Bernau,74 (+2) in Wandlitz, 61 (+2) in Schorfheide, unverändert 59 in Ahrensfelde, 52 (+1) im Amt Biesenthal -Barnim, 51 (+3) im Amt Britz-Chorin-Oderberg, unverändert 48 in Panketal, (31 (+1) in Werneuchen und acht (+1) im Amt Joachimsthal (Schorfheide).

Weniger Barnimer in unfreiwilliger Isolation

Die Verdachtsfälle in Quarantäne berühren 411 (-18) Einwohner in Eberswalde190 (-3) in Bernau, 75 (-6) in Wandlitz, 58 (-25) im Amt Biesenthal-Barnim, 56 (-3) im Amt Britz-Chorin-Oderberg, 50 (-5) in Panketal, 46 (-1) in Ahrensfelde, 35 (-1) in Werneuchen, 33 (-5) in Schorfheide und zwei (-3) im Amt Joachimsthal (Schorfheide).