Brandenburgweit ist der Barnim mit seinen jetzt 60 Sterbefällen nach Infektionen mit dem Coronavirus trauriger Spitzenreiter. Die Stadt Potsdam mit 58 und der Kreis Potsdam-Mittelmark mit 48 Verstorbenen folgen auf den Plätzen, obwohl es dort deutlich mehr bestätigte Covid-19-Fälle gibt.
Im Barnim wurden Patientinnen aus Eberswalde und Biesenthal-Barnim als Todesfälle 59 und 60 seit Ausbruch der Corona-Pandemie im März registriert. Die Verstorbenen waren 95 beziehungsweise 93 Jahre alt und beide vorerkrankt.

Aktuell 496 Barnimer mit dem Coronavirus infiziert

Laut Lagebericht des Barnimer Gesundheitsamtes vom 30. November, 13 Uhr, gibt es kreisweit jetzt 1597 positiv laborbestätigte Covid-19-Fälle. Das ist ein Anstieg um 17 Fälle innerhalb von 24 Stunden. Unverändert 1038 Patienten gelten inzwischen als genesen.
Aktuell sind damit 496 Barnimer mit dem Coronavirus infiziert. Betroffen sind 125 (+4) Patienten in Bernau, 114 (-1) in Eberswalde, 51 (+2) in Wandlitz, 45 (+3) in Panketal, 40 (+1) in Ahrensfelde, 34 (-1) in Biesenthal-Barnim, 30 (+3) in Schorfheide, 24 (+1) in Britz-Chorin-Oderberg, 22 (+1) in Werneuchen und unverändert elf in Joachimsthal (Schorfheide).

Wieder mehr Barnimer in Corona-Quarantäne

Die Zahl der Verdachtsfälle in Quarantäne ist barnimweit um 111 auf 1869 gestiegen. Es geht um 572 (+26) Patienten in Bernau, 319 (+20) in Eberswalde, 198 (+13) in Biesenthal-Barnim, unverändert 173 in Joachimsthal (Schorfheide), 149 (+2) in Ahrensfelde, 138 (+24) in Wandlitz, 133 (+23) in Panketal, unverändert 76 in Schorfheide, 58 (+1) in Werneuchen und 53 (+2) in Britz-Chorin-Oderberg.
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