Längst ist der Landkreis Barnim auf der Corona-Karte dunkelrot eingefärbt. Seit Donnerstag liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz über dem kritischen Wert von 100. Und sie steigt weiter. Am Dienstag gab das Land die Inzidenz mit 126,9 an.
Das Barnimer Gesundheitsamt meldet 29 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Diese verteilen sich wie folgt: zwölf in Bernau, sieben in Eberswalde, eine in Werneuchen, je zwei in Ahrensfelde, Panketal und Biesenthal-Barnim sowie drei in Wandlitz. Seit Ausbruch der Pandemie wurde damit bei 4854 Barnimern das Virus im Labor nachgewiesen.
Als aktuell erkrankt gelten laut Kreis-Statistik 597 Personen. Damit nähert sich die Zahl der Patienten dem Höchststand von Januar. Damals kämpften mehr als 600 Patienten mit mehr oder weniger starken Symptomen. Die meisten Erkrankten sind derzeit für Bernau (152) und Eberswalde (163) vermerkt. Deutlich gestiegen ist im Vergleich zum Vortag auch die Zahl der Barnimer in Quarantäne. Sie liegt nunmehr bei 1202 (plus 36).

Tests nur für Einheimische, Kapazitäten begrenzt

Unterdessen wurden die Testmöglichkeiten im Barnim ausgebaut. Inzwischen gibt es neun Standorte. Gleichwohl gilt für die kreislichen Testzentren: nur für Barnimer. „Die Kapazitäten sind nach wie vor begrenzt“, so Jana Mundt vom Landratsamt. Deshalb müsse man den Zugang beschränken. Berufspendler, die etwa in Eberswalde oder Bernau arbeiten, müssten sich an ihrem Wohnort testen lassen.
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