Von den 184.000 Einwohnern, die der Barnim zählt, sind 456 akut an Covid-19 erkrankt – 43 weniger als am Tag zuvor. Das geht aus dem Lagebericht des Gesundheitsamtes der Kreisverwaltung vom 20. Januar, 13 Uhr, hervor.
Demnach sind im Barnim seit Beginn der Pandemie im März vorigen Jahres 3461 positiv laborbestätigte Covid-19-Fälle registriert worden. In den vergangenen 24 Stunden sind 29 Neuinfektionen mit dem Coronavirus hinzugekommen. Inzwischen gelten 2881 Barnimer als genesen – 71 mehr als 24 Stunden zuvor.

Die meisten akut Corona-Kranken leben in Bernau

Aktuell gibt es 124 Todesfälle mit nachgewiesenem positiven Covid-19-Status – einen mehr als am Tag vorher. Im Amt Britz-Chorin-Oderberg ist eine 84-Jährige verstorben, die an Vorerkrankungen gelitten hatte.
Die meisten akut Erkrankten sind in Bernau zu Hause: 93. Dort wurden zehn Neuinfektionen und acht frisch Genesene gemeldet. Es folgen Eberswalde (85, +2, -18), Biesenthal-Barnim (66, -7), Britz-Chorin-Oderberg (46, +2, -12), Wandlitz (43, +4, -8), Ahrensfelde (39, +2, -4), Panketal (37, +3, -9), Schorfheide (23, +2, -1), Werneuchen (16, +4) und Joachimsthal/Schorfheide (8, -4).

Weniger Barnimer Verdachtsfälle in Quarantäne

Die Zahl der Verdachtsfälle in Quarantäne ist kreisweit um 29 auf 1018 gesunken. Betroffen sind 336 (+17) Patienten in Bernau, 194 (-45) in Eberswalde, 109 (+8) in Wandlitz, 87 (+2) in Biesenthal-Barnim, je 78 in Ahrensfelde (+11) und Panketal (-2), 51 (-9) in Britz-Chorin-Oderberg, 38 (-7) in Schorfheide, unverändert 28 in Werneuchen und 19 (-4) in Joachimsthal/Schorfheide.
Die Inzidenz sinkt im Barnim weiter – von zuletzt 120,4 auf jetzt 102,6. Der Vergleichswert sagt aus, wie viele Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner registriert wurden.
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