Mit Stand vom 7. November, 0 Uhr, ist die Corona-Inzidenz in Brandenburg weiter in die Höhe geschossen – von 210,6 auf 227,1. Der Vergleichswert sagt aus, wie viele Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner gemeldet wurden. Im Vergleich zum Vortag haben sich im Bundesland weitere 819 Patienten mit dem Coronavirus angesteckt. Seit dem Ausbruch der Pandemie im März 2020 hat die Zahl der landesweit nachgewiesenen Covid-19-Fälle damit auf 130.781 zugenommen.

So sah es vor einem Jahr im Barnim aus

Das Robert-Koch-Institut weist für den Barnim unverändert 7537 bestätigte Covid-19-Fälle aus. Der plausibelste Grund dafür dürfte sein, dass das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung übers Wochenende keine oder kaum Daten weitermeldet. Die Inzidenz im Landkreis ist deswegen gesunken – von 175,6 auf 151,6. Doch der vermeintliche Rückgang ist nicht durch belastbare Fakten gedeckt. Es ist bei 249 Todesfällen mit positivem Corona-Staus geblieben.
Am 7. November 2020, genau vor einem Jahr, hatten sich erst 942 Patienten im Landkreis mit dem Coronavirus angesteckt. Im Vergleich zum Vortag waren 32 Neuinfektionen hinzugekommen. Und es gab erst 34 Todesfälle mit positivem Corona-Status. Die Inzidenz lag bei 98,2.

Und so stehen Barnims Nachbarn da

In Märkisch-Oderland beträgt die Inzidenz 194,2. Dort ist die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle innerhalb eines Tages um 55 auf 8489 gestiegen. Dort gibt es unverändert 286 Todesfälle mit positivem Corona-Status. In der Uckermark liegt die Inzidenz bei 197,9. Dort haben sich unverändert 4565 Patienten mit dem Coronavirus angesteckt. Es ist bei 168 Todesfällen mit positivem Corona-Status geblieben.