Innerhalb von 24 Stunden sind im Barnim weitere zwölf positiv laborbestätigte Covid-19-Fälle nachgewiesen worden. Das geht aus dem Lagebericht des Gesundheitsamtes der Kreisverwaltung vom 27. Dezember, 13 Uhr, hervor.
Demnach sind seit Ausbruch der Pandemie im März 2523 Barnimer mit dem Coronavirus infiziert worden. 1796 Patienten gelten inzwischen als genesen, 84 sind nach einer Infektion gestorben. Aktuell gibt es 643 akut Erkrankte.

Mehr Verdachtsfälle in Quarantäne im Barnim

Betroffen sind 170 (+7) Patienten in Eberswalder, 121 (+2) in Bernau, 77 (+1) in Panketal, 64 (+1) in Wandlitz, 63 (+1) in Biesenthal-Barnim. 50 in Ahrensfelde, 36 in Schorfheide, 28 in Britz-Chorin-Oderberg, 19 in Werneuchen und 15 in Joachimsthal (Schorfheide).
Die Zahl der Verdachtsfälle in Quarantäne ist barnimweit um 28 auf 1460 gestiegen. Es geht um 382 (-1) Patienten in Eberswalde, 280 in Bernau, 206 (-5) in Panketal, 176 in Wandlitz, 123 (+6) in Ahrensfelde, 79 (+5) in Biesenthal-Barnim, 78 (+7) in Britz-Chorin-Oderberg, 70 (+6) in Schorfheide, 38 (+6) in Werneuchen und 28 (+4) in Joachimsthal (Schorfheide).

Inzidenz im Barnim sinkt deutlich

Die verhältnismäßig niedrige Zahl an Neuinfektionen wirkt sich auf die Inzidenz aus, die im Barnim von 172,2 auf 147,4 gesunken ist. Der Wert zeigt an, wie viele positiv laborbestätigte Covid-19-Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner hinzugekommen sind. Ab einer Inzidenz von 200 ist von einem Corona-Hotspot die Rede. Angestrebt wird ein Wert von unter 50, weil dies die Nachverfolgung der Infektionskette durch die Behörden erleichtert.
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