Mit Stand vom 6. Dezember, 13 Uhr, haben sich seit Ausbruch der Pandemie im März schon 1758 Patienten im Barnim mit dem Coronavirus infiziert – 22 mehr als 24 Stunden zuvor. Das ist dem Lagebericht des Barnimer Gesundheitsamtes zu entnehmen. Unverändert 1264 Patienten gelten inzwischen als genesen und ebenfalls unverändert 67 Patienten sind nach einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Die meisten Corona-Kranken leben in Eberswalde

Demnach gibt es derzeit kreisweit 428 akut mit dem Coronavirus Infizierte. Betroffen sind 100 (+9) Patienten in Eberswalde, 83 (+3) in Bernau, 49 (+4) in Panketal, 46 (+1) in Biesenthal-Barnim, 42 (+2) in Wandlitz, 34 in Ahrensfelde, 31 (+1) in Schorfheide, 18 (+2) in Britz-Chorin-Oderberg, 17 in Werneuchen und sechs in Joachimsthal-Schorfheide.
Die Zahl der Verdachtsfälle in Quarantäne ist um 66 auf 1616 gestiegen. Es geht um 413 (+13) Patienten in Bernau, 306 (+21) in Eberswalde, 293 (+7) in Panketal, 164 (+10) in Wandlitz, 109 (+3) in Biesenthal-Barnim, 108 (+2) in Ahrensfelde, 72 (+1) in Werneuchen, 71 (+3) in Schorfheide, 64 (+1) in Britz-Chorin-Oderberg und 16 (+1) in Joachimsthal (Schorfheide).

Inzidenz im Landkreis Barnim sinkt unter 100

In den vergangenen sieben Tagen sind im Barnim 181 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Hochgerechnet auf 100.000 Einwohner kommt der Landkreis damit auf eine Inzidenz von 97,7. Angestrebt wird ein Wert von unter 50, weil dieser die Nachverfolgung von Übertragungswegen erleichtert. Regionen mit einer Inzidenz über 200 gelten als Corona-Hotspots.