Dennoch, sagt Petra May, die als Ansprechpartnerin für alle fungiert, geht die Arbeit weiter. "Die Sorgen und Fragen hören ja jetzt nicht auf, nur weil wir vom Corona-Virus sprechen", betont die Bernauerin. Sie selbst ist aktiv mit den Selbsthilfegruppen Krebs im Gespräch und rät allen, sich weiter telefonisch oder über WhatsApp-Gruppen zusammenzutun.
Die Selbsthilfe-Kontaktstelle in Eberswalde gibt es seit 25 Jahren. Eigentlich, so Petra May, sollte jetzt dieser Jahrestag vorbereitet und gefeiert werden. "Doch wir müssen uns nun auf unsere Erfahrungen besinnen und Möglichkeiten ausschöpfen, die es gibt. Feiern können wir auch später noch", ermuntert die Leiterin der Beratung. Die Mitglieder der 57 Selbsthilfegruppen, 30 gibt es in Eberswalde, hätten außerdem gelernt, mit schwierigen Situationen umzugehen. Das große Fest werde nachgeholt.
Die Kontakt- und Beratungsstelle für Selbsthilfe bietet unter der Telefonnummer 03334 236020 (außerhalb der Sprechzeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet) und E-Mail: selbsthilfe-ks@telta.de die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Sorgen loszuwerden.
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